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Ergo Marketperformer 18.02.2000
AC Research
Die Analysten von AC Research stufen den M-DAX-Wert (WKN 841852) aufgrund ihrer erstmaligen Analyse als Marketperformer ein.
Diese Bewertung leiten die Analysten aus dem zu erwartenden, unspektakulären Verlauf des Versicherungsgeschäftes ab. Rund zwei Jahre nach dem Zusammenschluss von Victoria, Hamburg-Mannheimer, DKV und D.A.S zur zweitgrößten Erst-Versicherungsgruppe in Deutschland weise man Beitragseinnahmen von 23 Mrd. DM aus. Der gesamte Gruppenumsatz betrage 1999 27 Mrd. DM. Dies entspreche einer Steigerung von 3,5%. Insbesondere die Lebensversicherung hätte aufgrund der ursprünglich geplanten Besteuerungspläne überdurchschnittlich zugelegt. Dieser Sondereffekt werde sich im laufenden Jahr jedoch nicht wiederholen. Die übrigen Sparten weisen durchschnittliches Wachstum auf. Insbesondere die Kraftfahrzeugversicherung als größte Nicht-Lebenssparte und die Feuerversicherung leiden unter branchenweit und langjährig zu beobachtenden Beitrags- und Ergebnisrückgängen.
Die wachsenden Personensparten bieten jedoch im Gegensatz zum Sachgeschäft nur unterdurchschnittliche Gewinnmargen, da in diesen Sparten traditionell über 97% der erwirtschafteten Überschüsse den Kunden gutgeschrieben würden.
Während das Vorsteuerergebnis um 15% zugelegt hätte, werde der Jahresüberschuss aufgrund des Steueränderungsgesetzes nur um 5% zulegen. Im Gegensatz zu den anderen Finanzwerten sei dies unterdurchschnittlich. Daneben werde Ergo von der steuerfreien Veräußerung von Kapitalgesellschaften kaum profitieren.
Wesentlich stärker als das eigentliche Versicherungsgeschäft wachsen die Kapitalerträge. Zusammen mit der Konzernmutter, der Münchener Rückversicherung, manage man die Kapitalanlagen durch eine gemeinsame Gesellschaft. Fremdmittel verwalte man im Umfang von 30 Mrd. DM.
Insgesamt gehen die Analysten von Gewinnsteigerungen in der Größenordnung von mittelfristig 5% aus. Hieraus errechne sich eine Gewinnreihe von 4,20, 4,45 und 4,65 Euro für die Jahre 1999 bis 2001. Mit einem aktuellen KGV von 22 sei die Aktie angemessen bezahlt. Weitere starke Kursrückgänge, wie in den vergangenen vier Wochen, seien nicht mehr zu erwarten.
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